Beta Test 2018 - Hinter den Kulissen mit Chief Obstacle Tester Bastian

By Laura Piehl | 24. October 2018

 

Hinter den Kulissen vom European BETA Test der 2019 Hindernisse 

 

Dieses Jahr hatten wir die Ehre, zum aller ersten Mal in der Tough Mudder Geschichte einen Hindernis-BETA-Test in Europa  abzuhalten. Ein Highlight was außerdem, dass wir auch einen Chief Obstacle Tester (COT) der deutschen Tough Mudder Community dabei hatten, den wir extra für den Beta Test nach London haben einfliegen lassen. 

Zusammen mit anderen Hindernistestern hat COT Bastian die Ideen des Tough Mudder Innovation Lab auf Herz und Nieren geprüft und mit wertvollem Feedback und Verbesserungsvorschlägen dabei gehohlfen, Eure 2019 Hindernisse zu designen. 

Hier seht Ihr seine Highlights und lest exklusiv von seinen Erfahrungen beim European Beta Test 2018.

 

 

Q&A mit Chief Obstacle Tester Bastian

 

Wann und wie bist du dazu gekommen, überhaupt an Tough Mudder teilzunehmen?

Ein sehr guter Freund hat vor ungefähr 2 Jahren davon erfahren und mich spontan gefragt, ob wir uns dem nicht gemeinsam stellen.

Ich dachte nur: "Das klingt total bekloppt, da bin ich dabei!"

 

Du hast bereits 4 Tough Mudder absolviert und wirst auch in der kommenden Saison wieder dabei sein. Was treibt dich an? Und worauf Du Dich 2019 am meisten?

Für mich ist es jedes Jahr eine neue Herausforderung mal alles aus sich rauszuholen und das alles in einem lustigen Rahmen.

Es ist eben nicht wie ein Drill, sondern eher wie eine herausfordernde Schlammwanderung mit Freunden und anderen Leuten, die genauso bescheuert sind und Spaß daran haben.

Am meisten freue ich mich auf die neuen Hindernisse und bin darauf gespannt, wie die getesteten Hindernisse final aussehen und ob Änderungsvorschläge von mir umgesetzt wurden.

 

Wieso hast Du Dich auf die COT Stellenausschreibung beworben? Und was glaubst Du hat Dich von den anderen Bewerbern abgesetzt?

Ich wirke gerne bei Sachen, die mich interessieren mit.

Und als ich die Stellenausschreibung gesehen habe war für mich klar: Das ist meine Chance.

Es gab ein paar Faktoren die mir unwahrscheinlich geholfen haben:

Zum einen hatte ich direkt die Idee für ein Video im Kopf und das technische Know-How um es meinen Vorstellungen entsprechend umzusetzen.

Des Weiteren half es, dass ich bei den Tough Muddern immer eine GoPro dabei hatte und die offiziellen Fotos gesammelt habe und somit eine Sammlung hatte an der ich mich für das Video bedienen konnte.

Zuletzt war ein großer Pluspunkt für mich, dass ich dabei geholfen habe einen Escape Room zu bauen und andere mit zu verbessern, sodass ich in dem Thema bereits Erfahrungen habe und mit einem anderen Blick an die Dinge gehe.

 

Wie hat dir das BETA-Testing Event im September gefallen? Gab es für dich ein persönliches Highlight?

Das Beta-Testing war großartig. Wir bekamen einen Blick Hinter die Kulissen und hatten beim Testen sehr viel Spaß.

Meine beiden Highlights waren zum einen die Slacklines, bei denen man sich mit dem Partnern an den Händen hält und gegeneinander gestützt versucht auf die andere Seite zu kommen und zum anderen die Matten auf dem Wasser über die man Rennen muss.

 

Kommen dir die Ideen für Verbesserungen der Hindernisse in dem Moment, wenn du sie überwindest oder eher im Nachhinein?

Sowohl als auch. Einiges kommt direkt beim Testen, wenn man merkt, dass etwas komisch ist oder einem etwas fehlt.

Vieles kommt erst danach, wenn man das Hindernis einmal überwunden hat und sich das ganze nochmal von außen betrachtet.

Ein paar Ideen kommen auch erst Stunden später, wenn man den Ist-Zustand und seine eigenen Ideen verinnerlicht hat und alles einfach mal sacken lässt.

So entsteht in mehreren Phasen ein neues Gesamtbild vor dem geistigen Auge.

 

Hast du schon einmal eine deiner Ideen für ein verbessertes oder neues Hindernis beim Tough Mudder Obstacle Design Contest eingereicht?

Leider habe ich den Obstacle Design Contest verpasst, hatte aber Ideen für Hindernisse.

Ich habe dann die Chance beim Obstacle Test und meine Ansprechpartner dort genutzt um meine Ideen weiterzuleiten.

 

Wozu würdest du Anfängern raten? Woran sollte man für seinen ersten Tough Mudder, egal ob 5 oder 15 Kilometer, unbedingt denken? 

Gerade für Anfänger des längeren Laufs ist es ratsam die Ausdauer für den Lauf zu trainieren.

Bei den Hindernissen sind immer genug hilfsbereite Mudder in der Nähe.

 

Ansonsten sollte unbedingt gute Laune, starken Willen und warme Wechselklamotten mitbringen.

 

Wer jetzt schon Lust bekommen hat, sich auf die neuen Hindernisse zu stürzen, findet hier das passende Event 2019.

Noch etwas Vorbereitung Notwendig, um die neuen Hindernisse zu bewältigen? Hier gehts zu unseren kostenlosen Trainingsplänen.